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Nach ERP und E-Business wird die Realisierung von „Unified Content“ zur strategischen Managementaufgabe der CIOs
Nur die Information steuert das Unternehmen
Die CIOs (Chief Information Officers) bekommen ein neues Thema serviert: Nach ERP (Enterprise Resource Management) und E-Business soll die IT-Integration zur Chefsache werden. Dabei geht es nicht nur um EAI (Enterprise Application Integration) inklusive der Integration aller E-Business-Lösungen. Vor allem die in den Applikationen liegende Information – der eigentliche Unternehmens-Content – und ihre Integration soll zum zukünftigen Top-Thema der Vorstandsetagen werden. Hinter diesem Anspruch steht eine Einschätzung von Gartner Group, Forrester Research und Meta Group, die ab 2003 ein Zusammenwachsen von Content Management-Tools und Portalen mit den Inhalten von Standard- und Legacy-Applikationen prognostizieren. Das Destillat dieses Softwarekonglomerats heißt „Unified Content“ und soll dem Unternehmens-Asset „Information“ einen neuen Stellenwert verleihen. Doch selten wurden Marktanalysten so schnell von der Realität eingeholt. Die Zukunft hat bereits im Januar 2002 begonnen.
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Abbildung: David Nüscheler: CTO von Day -
Java-Standards: Mit der Verabschiedung des JSR 170 beginnt in der Content Management-Branche eine neue Ära
Ein Content Infrastructure-Markt wird entstehen
Mit der endgültigen Verabschiedung des Java-Standards "JSR 170" (Java Specification Request 170), der den einheitlichen API-Standard für den Zugriff auf Content Repositories definiert, werden die Spielkarten in der Content Management-Branche ab Juni 2003 neu gemischt. Content Management System-Player, die sich Java-konform geben wollen, müssen in Zukunft mit ihrem Repository dieses neue API unterstützen. Dies kostet Zeit, Mühe und viel Geld. Man braucht kein Hellseher zu sein, um vorherzusagen, dass viele CMS-Hersteller ganz auf die Entwicklung eigener Repositories verzichten und diese auf dem Markt von Anbietern hinzukaufen werden, die bereits ein JSR 170-konformes Repository besitzen. Zukünftige Entwicklungsgelder auf dem CM-Markt fließen also nicht mehr in die Entwicklung von unterschiedlichsten APIs oder gänzlich neuer Repositories, sondern sie werden investiert, um die Features der Applikation "Content Management" weiter zu entwickeln. Die Impulse, die von dieser Entwicklung ausgehen, werden dazu führen, dass in der IT-Branche ab Sommer 2003 ein neuer Markt entsteht, der Markt für Content Infrastructure.
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Der Weg zum Enterprise Information Portal führt über das Content Management
Von einer ROI-Betrachtung wird auch das Thema Integration nicht verschont
Für viele Unternehmen ist das Ziel vorgezeichnet: Der Einsatz von Content Management-Software beeinflusst das Verlangen, Enterprise-Portale aufzubauen und umgekehrt: Ohne Content Management-Software ist der Aufbau eines Portals gar nicht denkbar. Doch in Zeiten knapper werdender IT-Budgets, stellt sich die Frage nach einem ROI (Return on Investment) dringender denn je. Vor allem, wenn durchaus mehrere Wege nach „Rom“, sprich zum firmenübergreifenden Portal führen können. Nicht immer ist es nämlich die disziplinübergreifende und sehr kostenaufwändige Integration von Applikationen und Prozessen, die den Erfolg bringt. Mit Content Management-Software der neuesten Generation, die uneingeschränkten Echtzeitzugriff auf alle strukturierten und unstrukturierten Daten bietet, können teure EAI-Installationen, die lediglich eine Verlinkung auf Prozessebene betreiben, schon obsolet werden, bevor sie überhaupt erst richtig aktuell geworden sind. Große IT-Unternehmen wie IBM, SAP, BEA oder Computer Associates sehen sich auf dem Portal-Markt bereits von Spezialisten wie Day, Verity, Hummingbird oder Plumtree herausgefordert.
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Degussa-Geschäftsbereich BioActives gestaltet Intranet-Auftritt mit dem Enterprise Content -Management-System „Communiqué“ von Day
KO-Kriterium war die leichte Handhabbarkeit für Autoren
Als man sich bei der Degussa im Herbst 2000 auf dem Markt für Redaktionssysteme nach einem passenden System für den Konzern umsah, stand ein Punkt von vornherein als KO-Kriterium fest: Das System musste für Autoren extrem leicht bedienbar sein. Die Wahl fiel auf die Enterprise Content Management-Software „"Communiqué“ von Day. Der international tätige Degussa-Geschäftsbereich BioActives war die erste von mittlerweile 20 Organisationseinheiten im Konzern, die Day als Content Management (CM)-Lösung einführte. Die Erfahrungen, die sowohl bei der Einführung als auch im täglichen Umgang mit dem Produkt gesammelt wurden, haben alle Beteiligten in ihrer Entscheidung bestätigt.
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